Innovative Ideen für mehr Sicherheit

30.06.2022
Symbolbild: pixabay.com/CC0 Foto: Deutsches Institut für Erfindungswesen e.V.
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Symbolbild: pixabay.com/CC0 Foto: Deutsches Institut für Erfindungswesen e.V.
Symbolbild: pixabay.com/CC0 Foto: Deutsches Institut für Erfindungswesen e.V.

Die ehemalige geschäftsführende Gesellschafterin der Automatisierungs-Firma Pilz, Renate Pilz, ist jetzt mit der Rudolf-Diesel-Medaille geehrt worden. Die Unternehmerin aus Ostfildern wurde für ihren Unternehmergeist und ihre innovativen Ideen ausgezeichnet.

Nach dem Tod ihres Mannes, dem Firmengründer Peter Pilz, übernahm Renate Pilz 1975 die Verantwortung für das Familienunternehmen und setzte ihren Fokus auf eine Verbesserung der Sicherheit von Automatisierungstechnik. Mit dem Ziel, Menschen, Maschinen und Umwelt durch sichere Automatisierungsverfahren in der Produktion zu schützen, gilt die Firma Pilz heute als Wegbereiterin der modernen Maschinensicherheit. So entwickelte das Unternehmen beispielsweise bereits in den 1970er Jahren den „PNOZ“, ein Gerät, das gefährliche Situationen an Maschinen überwacht. Etwa durch das automatische Abschalten in Gefahrensituationen oder mithilfe einer Lichtschranke wird so das Gefährdungsrisiko für das Bedienpersonal verringert. Der PNOZ ist eines der meistverkauften Sicherheitsschaltgeräte weltweit.

Die Rudolf-Diesel-Medaille ist eine wirtschaftlich unabhängige Auszeichnung für Unternehmer*innen und Unternehmen, die sich mit Erfindergeist auszeichnen und ihre Ideen erfolgreich unternehmerisch umsetzen. Die Medaille wird seit 1953 vom Deutschen Institut für Erfindungswesen e.V. vergeben. Die Preisträger*innen werden von den Vorsitzenden der deutschen Industrie- und Technikverbände und Lehrstuhlinhabern von Universitäten vorgeschlagen.

pilz.com/de